SLOW DOWN! – Wie du entspannt ins neue Jahr startest.

„Dieses Jahr wird alles anders!“

Wie jedes Jahr – mit dem Sektglas in der Hand und reichlich beschwipst, wurden gestern wahrscheinlich wieder unzählige Neujahrsvorsätze für das bevorstehende Jahr verkündet. Genau wie letztes Jahr, und das Jahr davor, und das Jahr davor und wie auch bereits 2010 schon.

Ich bekenne mich als schuldig, wenn ich euch erzähle, dass auch ich bisher noch nie ausreichend Ambition besessen hatte, einen Neujahrsvorsatz erfolgreich in den Alltag zu integrieren. Sei es wenn es darum ging zukünftig pünktlicher zu sein, mehr Sport zu machen, weniger Alkohol zu trinken, ein paar Kilos abzunehmen oder auch ein bisschen weniger Freizeit für die Arbeit zu opfern – jeder einzelne Vorsatz, den ich mir die letzten Jahre vorgenommen hatte scheiterte spätestens wieder im März.

Aber dieses Jahr wird alles anders!

In den letzten Monate haben Patricia und ich uns viel mit uns selbst beschäftigt – Selbstreflektion und -optimieren gehören mittlerweile zu unserem Alltag, wie das tägliche Zähneputzen; Und damit auch die Analyse unserer gescheiterten Vorsätze aus 2019. Vielleicht lag es daran, dass wir uns mal wieder zu viel vorgenommen haben, die Vorgehensweise nicht richtig geplant war oder es schlicht weg einfach nicht die richtigen Vorsätze für UNS sind?

Deshalb schmeißen wir dieses Jahr die regulären Neujahrvorsätze über Bord und starten eine kleine Jahreschallenge, die vorsieht, jeden Monat mit einer neuen Aufgabe ein Stückchen mehr an sich zu arbeiten.

Bist du dabei? #newyearnewme

Der Wecker schrillt laut – und bevor ich meine Augen richtig geöffnet habe, greife ich bereits automatisch rüber zu meinem Handy um mir die erste Dosis „Informationen und News“ abzuholen. Ich scrolle durch die Feeds meiner Social Media Accounts und durch die Ansammlung meiner ungelesenen Mails – alles wie auf Autopilot. Bevor ich überhaupt richtig wach bin habe ich bereits all‘ meine Benachrichtigungen durchgelesen und die top-five meiner Apps komplett ausgecheckt.

Und damit bin ich kein Einzelfall: Wir prüfen die „Good Morning“-Stories unserer Freunde, bevor wir selbst überhaupt eine Tasse Kaffee hatten; setzen uns bereits am Frühstückstisch mit den bevorstehenden Terminen und To-Dos unter Stress und planen jede einzelne soziale Interaktion bereits Stunden voraus.

Die Whatsapp Nachricht an Mama schreibe ich, sobald ich die Mail von meinem Chef beantwortet habe und meine Freundin rufe ich heute Abend an, sobald ich vom Einkaufen nach Hause komme und gekocht habe. Aber wann bleibt dann Zeit für Mich?

Nicht selten liege ich am Tagesende gestresst und ausgelaugt auf meinem Bett, starre minutenlang regungslos an die Decke und habe das Gefühl den Tag innerhalb weniger Augenblicke erlebt zu haben, ohne dass ich aber auch nur eine meiner Aufgaben erledigen konnte. Und trotz all‘ meinen Bemühungen jedem Menschen gerecht zu werden, ist am Tagesende doch der ein oder andere mal wieder enttäuscht davon, wie wenig ich mich melde. Time to slow down!

Wenn du mal wieder das Gefühl hast, die Welt um dich herum erdrückt dich und das Leben rast in unvorstellbarer Geschwindigkeit, dann liegt das nicht wirklich an der Welt oder an der Geschwindigkeit, sondern ganz alleine an Dir und Deiner Position darin.

Denn 200 km/h Fluggeschwindigkeit werden natürlich deutlich anders wahrgenommen wenn man gemütlich im Flugzeug sitzt, als wenn man verzweifelt versucht sich an den Tragflächen des Flugzeugs festzuklammern.

Es wird Zeit das Leben etwas zu Entschleunigen und den Dingen auf den Grund zu gehen. Bist du bereit für Challenge #1Entschleunigung?

1. Finde deine Morgenroutine. Dabei geht es nicht darum ein stundenlanges anspruchsvolles Morgenprogramm zu planen, sondern bewusster mit einem individuell bestimmten Ablauf in den Tag zu starten. Die Dauer deiner Morgenroutine richtet sich ganz alleine danach, wie viel Zeit dir zur Verfügung steht und wie viel du davon für diese Routine nutzen möchtest. Was tut dir morgens gut? Vielleicht ein paar Minuten Yoga? Ein frisch aufgebrühter Kaffee? Oder 2-3 Seiten deines Lieblingsbuches?

2. Koche dein eigenes Essen. Ich bin auch keine Starköchin und meist ist mir alleine das Einkaufen für ein Gericht bereits zu aufwendig. Aber nimm dir diese eine Stunde am Tag, überwinde deinen Schweinehund und stell dich in die Küche. Kochen mit Freunden, oder bei guter Musik wirkt wie ein kleiner Kurzurlaub und lässt dich jeden Alltagsstress vergessen – versprochen!

3. Genieße dein Essen an einem Tisch. Setze dich zum Essen an einen Tisch und lege dein Handy für diese Zeit bewusst weg. Selbst wenn du gerade nur einen Drive In Burger verputzt, du tust dir und deinem Körper etwas Gutes wenn du auf den Bildschirm deines TVs und/oder Handys verzichtest und stattdessen, dein Essen und evtl. auch die Tischgespräche in vollen Zügen genießt.

4. Öffne dein Handy bewusst. Bevor du dein Handy entsperrst frage dich kurz, ob du dein Handy aus Langeweile öffnest, oder weil du WIRKLICH etwas brauchst.

5. Nimm ein Bad. …oder auch eine lange Dusche. Nichts wirkt so entspannend, wie sich 1 mal in der Woche eine „Auszeit“ zu nehmen und diese mit einer langen Dusche oder einem gemütlichen Bad zu zelebrieren. Während dieser „Downtime“ können deine Gedanken frei wandern, vielleicht findest du auch die Lösung auf ein aussichtsloses Problem oder die fehlende Inspiration für ein neues Projekt.

6. Digital Detox. Gönn‘ dir mindestens 1x am Tag eine Digitale Auszeit von deinem Handy, Laptop, TV von mindestens 30 Minuten. Diese Zeit kannst du nutzen um ein bisschen Sport zu machen, ein Buch weiterzulesen, mit deinen Liebsten zu Quatschen, Kaffee trinken zu gehen, etc. … die Liste ist endlos. Mein Tipp: Die Digitale Auszeit lässt sich auch super mit der Morgenroutine verbinden. Checke hierbei dein Handy das erste Mal z.B. erst wenn du aus dem Haus gehst.

7. Lese ein Buch. Auch wenn es nur 5-10 Minuten am Tag sind, in dieser Zeit werden neue Gehirnareale beansprucht und die Stress-Gedanken klimmen langsam ab. Verbinde dies gerne mit einer Tasse Tee, Kaffee oder auch einem Glas Wein (mein Tipp!)

8. Finde deine Abendroutine. Probleme beim Einschlafen? Die Gedanken hören nicht auf zu kreisen? Dies hängt oft mit dem langen Konsum von TV und Handy zusammen. Lege deshalb gerade abends dein Handy auf die Seite und widme dich deiner neuen Abendroutine. Vielleicht ein ausführliches Beautyritual, ein paar Seiten deines Buches, ein paar bewusste Atemzüge, oder einer Tasse Tee und ruhige Musik?

Wie entschleunigst du deinen Alltag am besten?

Schreibe uns deinen Tipp gerne in die Kommentare und/oder verlinke unseren Instagram Account @materialisticsuicide in deinen Posts oder Stories zur Challenge #1: Entschleunigung. Wir sind gespannt auf deine Nachricht! ❤

Ein Kommentar zu „SLOW DOWN! – Wie du entspannt ins neue Jahr startest.

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