MIRACLE MORNING – Patricia's Morgenroutine

Vor ein paar Monaten habe ich euch auf Instagram erzählt, dass ich mein Selbstversuch Morgenroutine starte. Des Öfteren werde ich gefragt, wie diese aussieht und wie ich mich motiviert bekomme diese jeden Tag umzusetzten – ja ich versuche es tatsächlich jeden Tag, auch am Wochenende. Wie versprochen erzähle ich euch sehr gerne darüber und hoffe, dass ich den ein oder anderen von euch da draußen bewegen kann eine eigene, kleine Routine zu entwickeln.

„Rrrring…“ 05:45 Uhr – der Wecker klingelt.

Mein früheres Ich würde automatisch, noch im Halbschlaf mit den Fingern richtung Snooze Taste wandern und das nicht zum letzten Mal. Dieses Spiel hätte sich früher so lange gezogen, bis ich mit einem „Mist, ich komm zu spät!“ aus dem Bett gefallen wäre. Endloser Schlummermodus – Wer kennt das nicht?

Und wisst ihr was das schlimmste daran ist? Die Enttäuschung. Durch den Klick auf diese eine „böse“ Taste, enttäuscht man sich automatisch selbst. Schon wieder mein morgendliches Ziel nicht erreicht. Einen erfolgreichen Start in den Tag sieht definitiv anders aus!

Nachdem ich mich ausführlich mit dem Thema Morgenroutine beschäftigt hatte, habe ich begonnen meine eigene kleine Routine zu entwickeln. Ich habe viel getestet, ausprobiert und bin zu guter letzt auf ein Buch gestoßen, das mir auf diesem Weg unfassbar viel mitgegeben hat – Miracle Morning, ein Buch, das euer Leben verändern kann (oder es zumindest bei mir getan hat – mehr als das).

Eine Morgenroutine ist extrem wichtig. Denn nur so, starten wir positiv, gelassen und mit voller Energie in den Tag! Denn wie sagt man so schön: „Je besser der Morgen startet, umso früher endet die To-Do-Liste“. Aus diesem Grund teile ich nun meine Morgenroutine mit euch und freue mich, wenn ich damit dem ein oder anderen eine Inspiration zur eigenen Routine mitgeben kann.

Meine Routine ist in 7 einfache Schritte aufgeteilt, die jeweils ca. 10 Minuten Zeit in Anspruch nehmen, hier erfahrt ihr wie:

Schritt 1: 05.45 Uhr – Wasserhaushalt auffüllen

… der Wecker klingelt. Und ja, ich stehe tatsächlich auf, ohne großartig darüber nachzudenken oder mit meinem inneren Schweinehund zu disskutieren. Mein Smartphone bleibt erst einmal liegen und wird nach meinen 7 Schritten in die Hand genommen. Ich habe bemerkt, dass ich nach dem Aufstehen zu allererst, Social Media gecheckt habe – was total irrsinnig war, da ich unterbewusst direkt tausende Gedanken im Kopf hatte und unentspannt und gestresst in den Tag gestartet bin.

Also weiter geht’s – vom Schlafzimmer, ab in die Küche: Ich beginne meinen Morgen immer mit einem großen Glas Wasser, um meinen Wasserhaushalt wieder zu regulieren. Nachts erholt sich der Körper und sorgt dafür, dass Giftstoffe abgebaut werden. Das morgendliche Glas Wasser hilft dem Körper, schädlichen Stoffe heraus zu spülen. Außerdem fördert das Trinken die Produktion von Muskelzellen und neuen Blutkörperchen – alles in allem eine extrem einfache Variante, dem Körper direkt und super einfach etwas Gutes zu tun!

Schritt 2: 05.50 Uhr – Meditation

Am Morgen ist für mich die beste Zeit um Ruhe zu finden und den Tag entspannt zu starten. Den Tag über habe ich nicht den Kopf dafür mich hinzusetzen und einfach nur ruhig sitzen zu bleiben. Nach dem Schlafen sind wir frei von äußeren Einflüssen – wie sagt man so schön, das Gedankenkarusell dreht sich „noch“ langsam. Ich nutze den Morgen für eine Meditation: 10 Minuten Selbstkonzentration, die eigenen Gedanken ziehen lassen, Akzeptanz des eigenen Inneren und die bewusste Wahrnehmung von sich selbst.

Ein Tipp von mir: Schaut bei YouTube vorbei, dort findet ihr viele tolle, kurze, geleitete Meditationen, die euch ein bisschen „an die Hand nehmen“ und euch einfacher durch das Thema Meditation führen. Meine Favoriten sind diese von Mady Morrison.

Schritt 3: 06.00 Uhr – Buch lesen

Lesen ist für mich eine Methode um mich zu entspannen und gleichzeitig kann ich mir neues Wissen, neue Ideen und auch Strategien aneignen. Durch Bücher können wir nicht nur neue Dinge erlernen, wir lernen vor allem von Experten. Jeden Morgen versuche ich mindestens 10 Seiten zu lesen. Und das Beste daran: Lesen wir jeden Tag nur 10 Seiten sind das 3650 Seiten pro Jahr oder im Schnitt 18 Bücher mit ca. 200 Seiten. Das heißt wir eignen uns mit nur 10 Seiten pro Tag ein Wissen an, das uns zu einer besseren, belesenen und auch kreativeren Person werden lässt. Ist das nicht genial?

Schritt 4: 06.10 Uhr – Schreiben

Als ich mich mit dem Thema Morgenroutine auseinandergesetzt habe, hätte ich nie im Traum daran gedacht, wieder mit einem Tagebuch zu beginnen. Soch seit dem Aneignen der Morgenroutine gehört auch das Schreiben wieder zu einer meiner morgendlichen Beschäftigungen, circa 5-10 Minuten schreibe ich meine Gedanken und Gefühle des vorherigen Tages in einem kleinen „Gedanken-/Tagebuch“ nieder. Durch das Schreiben kann ich mich selbstreflektieren, meine Ideen, Erkenntnisse, Erfolge, Erlebnisse und gelernte Lektionen dokumentieren und so am Ende des Jahres rückblickend erkennen, welchen persönlichen Fortschritt ich erzielt habe.

Schritt 5: 06.20 Uhr – Affirmationen

Das ist wohl einer der emotionalsten, und anfangs einer der schwierigsten, Schritte meiner Morgenroutine. Mit Affirmationen (Glaubenssätze) können wir unsere geistige Haltung (also unsere Gedanken) so formen und festigen, dass wir jeden Bereich in unserem Leben auf ein Höchstmaß bringen können. Meine innere Haltung wirkt sich auf meine äußere Haltung aus, das ist der Sinn dahinter.

Wie oft kommen in mir Gedanken auf wie: „Du schaffst das nicht“ „Du bist nicht gut genug, diese Aufgabe zu machen“ oder „Du bist zu dick“. Diese inneren Glaubenssätze beeinflussen das Leben massiv. Entweder wir entscheiden uns aktiv dafür, positive Glaubenssätze für uns zu entwickeln oder wir laufen die Gefahr die Ängste, Unsicherheiten oder Einschränkungen der Vergangenheit immer und immer wieder zu wiederholen.

Um positive Affirmationen im Unterbewusstsein zu festigen, müssen diese mindestens 1x pro Tag wiederholt werden. Ich spreche meine Affirmationen übrigens Laut aus, so habe ich das Gefühl, meine Seele zu befreien. Bespiele für positive Affirmationen, die ihr zur Inspiration nutzen könnt: „ICH BIN GENUG!“ oder „ICH WERDE DIESES PROJEKT HERVORRAGEND MEISTERN“ Wandelt eure Ängste und Zweifel in positive Glaubenssätze um und wiederholt sie einige Male LAUT und AUSDRUCKSSTARK!

Schritt 6: 06.30 Uhr – Visualisierung

Viele von euch Fragen sich nun bestimmt, was es mit der Visualisierung auf sich hat. Die Visualisierung hilft mir, meinen Tagesablauf bildlich vorzustellen. Nicht nur meinen Tagesablauf, ich kann mir in meinen Gedanken jede Welt und auch jedes Ziel erschaffen, das ich in meinem Leben haben möchte. Durch diese Methode kann ich jeden einzelnen Schritt durchleben, den es benötigt um an mein Ziel zu gelangen. Letztendlich kann ich mein Unterbewusstsein auf Erfolg programmieren – die positiven Dinge im Leben werden hervorgehoben, die negativen Gedanken werden hinten angestellt.

Schritt 7: 06.40 Uhr – Yoga

Mein absoluter Lieblingsschritt und aus diesem Grund auch der letzte Schritt meiner Morgenroutine: Yoga. Mittlerweile liebe ich es morgens etwas Sport zu machen. Das gibt mir die nötige Power und Kraft, die ich für den Tag benötige. Ich habe das Gefühl durch nur 10 Minuten Bewegung am Morgen, steigere ich mein Energielevel um ein Vielfaches, mache etwas für meine Gesundheit und das schafft eine gewisse Basis für mein eigenes Wohlbefinden. Für mich persönlich ist Yoga die beste Variante, ihr könnt stattdessen aber auch nache eurem Belieben Pilates, Streching, o.Ä. in eure individuelle Morgenroutine einbauen.

Ich hoffe ich konnte euch etwas inspirieren, sodass ihr eure eigene kleine Morgenroutine erschaffen könnt. Natürlich steht euch frei, wie ihr diese gestaltet. Ich selbst habe mich langsam herangetastet und eine für mich perfekte Variation in diesen 7 Schritten und in dieser Reihenfolge gefunden.

Aller Anfang ist schwer, wichtig ist es einfach damit anzufangen, es zu machen und endlich loszulegen! Mit jedem Morgen, den ihr mit eurer Morgenroutine startet fühlt ihr euch irgendwie ein Stück besser und der Schweinehund verschwindet bald von ganz alleine. Ich spreche aus Erfahrung:

Meine erste Morgenroutine ist so gar nicht glatt gelaufen – am liebsten hätte ich 10 Mal auf die Schlummertaste gedrückt. Doch von Tag zu Tag und von Woche zu Woche wurde es aber schließlich angenehmer und einfacher, so dass sich letztendlich ein Gefühl der Zufriedenheit und Routine bei mir eingestellt hat.

Als zusätzliche Motivation für mich selbst habe ich jeden einzelnen Schritt meiner Morgenroutine in meiner To-Do-Liste aufgenommen. So habe ich bereits am Morgen 7 kleine Ziele, die ich abhaken und als erledigt markieren kann – ich versichere euch, das ist so ein tolles und befreiendes Gefühl!

Aber genug von mir – Wie sieht es bei euch aus, habt ihr bereits eine eigene Morgenroutine? Falls ja, lasst uns gerne in den Kommentaren wissen, wie ihr euren Tage startet.

Ich schicke euch liebste Grüße und einen schönen guten Morgen für die Zukunft!

P.S. Diese Routine lässt sich auch hervorragend in unsere Jahreschallenge #1 Entschleunigung einbauen. Noch nicht davon gehört – dann schnell hier nachlesen.

Meine Morgenroutine

Redaktioneller Inhalt & Hinweis:
Dieser Artikel erhält Affilitiatet Links* und muss als Werbung/Anzeige gekennzeichnet werden, wegen Namensnennung und Weiterleitungen*.

*Quellen: Amazon.de und Youtube.de

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