TIME TO READ – wie ein Buch unser Leben veränderte.

„Es hat mein Leben verändert.“

Ich muss zugeben, das ist schon eine wirklich sehr krasse und harte Aussage. Ich mein, wie oft passiert etwas, das euer Leben wirklich nachhaltig verändert? Doch speziell in dieser Sache passt eine derart derbe Aussage wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge, denn wie würdet ihr Folgendes sonst anders beschreiben? (Spoiler, falls ihr keine Lust habt, die ganze Geschichte dazu zu lesen, könnt ihr diese auch gerne skippen und direkt zur Challenge für Februar hüfen!)

Damit ihr die folgende Thematik ein bisschen besser verstehen könnt, muss ich euch wissen lassen, dass ich nicht immer ein Fan von Büchern, geschweigedem vom Lesen an sich war. Trotz des Faktes, dass ich im Kindergarten bereits ganze Romane fehlerfrei rauf- und runterlesen konnte, wollte ich mich nie wirklich dazu durchwringen auch nur mehr als 20 Seiten eines Buches zu lesen. Selbst die Pflichtlektüren in der Schule wurden kaum angerührt und stattdessen durch Onlineartikel und Buchzusammenfassungen meiner Freunde ersetzt (haha!).

Meine Interessen galten schon immer eher Kunst, Design und Fotografie, als der serifenvollen Drucke auf Papier. Dennoch fand vor einigen Monaten ein ganz bestimmtes Buch Einzug in mein Regal und änderte damit alles: Das Cafe am Rande der Welt von John Strelecky.

Ich kaufte mir Mitte 2018 dieses Buch um zu sehen, was tatsächlich hinter dem Hype steckt, und was soll ich sagen: Ich verschlang jedes Wort, jede Seite, jedes Kapitel innerhalb weniger Tage. Sämtliche Grenzen, die ich in meinem Kopf hatte lösten sich plötzlich in Luft auf und es brachte mich dazu mein komplettes Leben in Frage zu stellen (mehr dazu, gibts bald in einem gesonderten Beitrag). Seither wache ich jeden Morgen auf und denke anders über Dinge nach, strukturiere meinen Tag nach neuen Kriterien, stelle wieder mich ins Zentrum von Entscheidungen und nicht alle Pflichten und Anforderungen, die von außen auf mich einprasseln.

Was könnte es also besseres geben, als meine neu gefundene Liebe für Bücher in unsere aktuelle Jahreschallenge einzubauen? Here we go, mit dem Vorsatz für Februar:

So häufig greifen wir lieber zum Smartphone oder zur Fernbedienung, anstatt die Langeweile sinnvoll mit ein paar spannenden Geschichten oder neuen Denkanstößen eines Buches zu füllen. Dabei birgt das Lesen so viele Gründe, die sich positiv auf unseren Geist und unser Leben auswirken können:

1. Lesen reduziert Stress Das Leben ist oft stressig und vielen fällt es schwer, nach einem hektischen Arbeitstag zur Ruhe zu kommen. Egal ob arbeitsbedingter Stress oder persönliche Sorgen und Ängste dich plagen, Bücher sind eine hervorragende Möglichkeit um loszulassen und abzuschalten

2. Unser Wortschatz wird erweitert „Lesen bildet“, so sagt man. Und ich kann dem nur zustimmen. Durch das viele Lesen erweitert sich mein Wortschatz automatisch. Je häufiger man mit unterschiedlichen Wörtern konfrontiert wird, desto leichter prägt man sie sich ein.

3. Lesen hilft uns beim Schreiben Das Lesen hat irgendwie Einfluss auf den eigenen Schreibstil. Der Stil der Autoren färbt sich leicht auf den Schreibstil des Lesers ab und natürlich hilft auch der erweiterte Wortschatz beim Schreiben von Texten.

4. Unsere Kreativität wird gefördert Der Reiz von Büchern liegt oft im Unbekannten, Neuen, das entdeckt werden kann. Anders als beim stumpfen Filmschauen, sind wir es beim Lesen die, die Bilder zum Text in unseren Köpfen entstehen lassen.

5. Lesen ist eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung Auf langen Autofahrten (als Beifahrer bitte!), im Urlaub, an verregneten Sonntagnachmittagen – immer dann, wenn wir sonst nur unnötig in unser Smartphone oder unseren Fernseher gaffen würden, können wir uns in die Bücherwelt zurückziehen.

6. Lesen hilft uns beim Einschlafen Oft haben Menschen Schwierigkeiten beim Einschlafen, da sie die Geschehnisse des Tages sehr beschäftigten und sie dadurch nicht abschalten können. Liest man vor dem Einschlafen einige Seiten in einem Buch, dann kommt man zur Ruhe.

7. Unser Horizont wird erweitert Bücher geben uns Einblicke in das Leben anderer, in ihre Gedanken, ihre Arbeit und Gewohnheiten. Sie können dein eigenes Leben und Handeln durch neue Ideen bereichern und dir den Mut geben, Dinge auszuprobieren und Veränderungen vorzunehmen.

8. Lesen fördert unsere Konzentration In unserer heutigen Zeit fällt es uns immer schwerer, uns längere Zeit auf eine Sache zu konzentrieren. Wenn du ein gutes Buch aufschlägst, schalte am besten das Telefon aus – Allein die durchgehende Konzentration auf ein Buch für 30-45 Minuten kann die Aufmerksamkeit trainieren.

Bei der diesmaligen Challenge versuchen wir jeden Tag mindestens 10 Minuten am Tag zu lesen. Wie, Wann und Wo – das überlassen wir euch. Das Ziel für Februar ist 1 komplettes Buch nach Wahl zu verschlingen!

Hier kommen unsere aktuellen Lieblingsbücher zum Thema „Selbstentwicklung“, vielleicht ist das ein oder andere passende Exemplar für eure Challenge dabei:

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